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20.09.2017 - Schnelle Hilfe im Notfall


Im Kellberger Tourismusbüro steht ab sofort ein lebensrettender Defibrillator zur Verfügung


In Kellberg, im Eingangsbereich zum Tourismusbüro im Kurgästehaus, steht ab sofort gut sichtbar ein Defibrillator einsatzbereit zur Verfügung, um im lebensbedrohlichen Falle Hilfe leisten zu können. Im Beisein von Bürgermeister Alexander Sagberger wurde dieses kleine, handliche und letztlich auch leicht bedienbare Gerät nunmehr offiziell seiner Bestimmung übergeben.


Übergabe Defibrillator

Bürgermeister Alexander Sagberger (von links) bedankte sich bei der Übergabe des neuen Defibrillators bei den Initiatoren des Kellberger Sportvereins Thomas Anetseder, Raimund Mitterbauer und Vorsitzenden Georg Böhmisch sowie bei den beiden Geldgebern Steffen Kreis und Alfons Praml. − Foto: Stangl
 
Nachdem im Nachbarort Thyrnau dieses Gerät längst zur Verfügung steht, kam von Thomas Anetseder, Schriftführer beim DJK-SV Kellberg, die Anregung, auch in Kellberg eines zu stationieren. Bei seinen Vorstandsmitgliedern im Verein hatte er dafür sofort Mitstreiter, genau so wie bei den weiteren Ortsvereinen. Wer dieses etwa 2000 Euro teure Gerät finanziert, war schnell geklärt: Da war zum einen sofort der Wirtschaftskreis Thyrnau-Kellberg bereit, und zum anderen gab es sofort ein "Ja" des Thyrnauer Geschäftsstellenleiters Alfons Praml als Sprecher der beiden Geschäftsstellen der ehemaligen Raiffeisenbank Thyrnau-Kellberg in der neufusionierten Raiffeisenbank im Südl. Bayerischen Wald, die den zweiten Tausender zur Verfügung stellte. Bei der offiziellen Übergabe des "Defi" durch den Vorsitzenden des DJK-SV Kellberg Georg Böhmisch an die Gemeinde Thyrnau betonte dieser, dass die Betreuung des Geräts durch Vereinsmitglied Raimund Mitterbauer, einem erfahrenen Rettungswagenfahrer im BRK, erfolgen werde. Dieser erklärte, dass bei 85 Prozent aller plötzlichen Herztode anfangs ein Kammerflimmern vorliege, ein Defi könne dies unterbrechen. Entscheidend sei der frühestmögliche Einsatz, da die Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff in kurzer Zeit zu massiven neurologischen Defiziten führen kann. Von der Gemeinde sollten nachfolgend nur die Folgekosten wie z.B. ein notwendiger Austausch des Akkus übernommen werden.

Thomas Anetseder berichtete, dass Vereinsmitglieder bereits durch das BRK in die Handhabung eingewiesen wurden, dies sollte auch für die Öffentlichkeit möglich sein. Hinweistafeln sollen aufgehängt werden. Dies versprach Bürgermeister Alexander Sagberger dann auch sofort und gleichzeitig bedankte er sich im Namen der Gemeinde beim Kellberger Sportverein und auch bei den weiteren Kellberger Vereinen für diese "sehr lobenswerte Initiative und ganz besonders bei den beiden Geldgebern für die großzügige Spende.
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